Transkriptionsregeln: Unterschied zwischen den Versionen

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(→‎Regeln für die Transkription: Allgemeine Aussage eingefügt: Wenn sich eine Regel zu einem bestimmten Phänomen ändert, gilt sie zunächst nur für neue Transkriptionen.)
 
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Wir haben untenstehend die Regeln für die Transkription zusammengefasst, auf die wir uns für das Projekt geeinigt haben. Bitte halten Sie sich an diese Regeln.
 
Wir haben untenstehend die Regeln für die Transkription zusammengefasst, auf die wir uns für das Projekt geeinigt haben. Bitte halten Sie sich an diese Regeln.
 
Sollten Ihnen Fälle begegnen, die eine Bearbeitung nach den untenstehenden Regeln nicht möglich machen, fragen Sie gern nach! Sollten Sie einen Fall finden, der hier nicht bedacht wurde, fragen Sie ebenfalls gern nach, wir finden dann eine Lösung dafür und tragen den Fall hier nach.
 
Sollten Ihnen Fälle begegnen, die eine Bearbeitung nach den untenstehenden Regeln nicht möglich machen, fragen Sie gern nach! Sollten Sie einen Fall finden, der hier nicht bedacht wurde, fragen Sie ebenfalls gern nach, wir finden dann eine Lösung dafür und tragen den Fall hier nach.
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= Vor und während der Transkription  =
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Beachten Sie folgendes vor und während der Transkription ([[Kurzanleitung Transkription]]):
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# '''[[Große Tabelle#Seiten für die einzelnen Bände|Dokumentation]]''' in der [https://docs.google.com/spreadsheets/d/19qr3S-WZK8oukHYKnU29ErrjGUMXSAcRzkicX9VKnJw/ Erfassungstabelle]
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# '''[[Textregionen]]''' müssen markiert sein und die '''[[Zeilenerkennung]]''' muss erfolgt sein, ehe der Text transkribiert werden kann.
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# '''[[Tags/Markierungen|Annotation]]''' des Textes
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= Hilfsmittel =
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* [https://help.transkribus.org/de/h%C3%A4ndisch-transkribieren-1-0 Transkribus.org: Händisch transkribieren]
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* [https://dh.uni-wuppertal.de/cc-wiki/?title=Transkriptionshilfen Transkriptionshilfen]
  
 
= Regeln für die Transkription =
 
= Regeln für die Transkription =
  
* '''Einzelne Buchstaben'''
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== Eigennamen, Bezeichnungen und Datumsangaben ==
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* Grundsätzlich gilt Transkription nach Vorlage. Die Normierung der Schreibweise erfolgt in den Registertabellen.
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* Personen, Orte, Organisationen und Berufe
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** [https://de.wikipedia.org/wiki/Entit%C3%A4t_(Informatik) Entitäten] werden als <code>person</code>, <code>place</code>, <code>organization</code>, <code>occupation</code> getaggt.
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** In den Metadaten der Annotation wird unter <code>key</code> die entsprechende ID aus den [[Große Tabelle|Registertabellen]] eingetragen.
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* Datumsangaben
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** Datumsangaben werden als <code>date</code> getaggt.
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** In den Metadaten der Annoation werden Jahr, Monat und Tag eingetragen.
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** Für Angaben wie "Freitag nach Sankt Franziskus" (Vor allem im 16. Jahrhundert zu finden) können Sie die [[Transkriptionshilfen|Hilfsmittel]] zur Datumsauflösung verwenden.
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* Unterschriften
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** Wenn Unterschriften ausserhalb eines Unterschriftenblocks (Siehe [[Textregionen]]) erscheinen, setzten Sie <code>[gez.]</code> davor.
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** Wenn die Unterschrift nicht lesbar ist, schreiben Sie \[Unterschrift].
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** Eine Auszeichnung als <code>person</code> erfolgt nur dann, wenn die Person im Text zuvor noch nicht erwähnt wurde.
  
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== Einzelne Zeichen und Buchstaben ==
  
* '''Überschriebene Zeichen (Diakritika)'''
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* u und v
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** Bis ins 17. Jahrhundert gibt es in den Protokollen keine zwei getrennten Buchstaben u und v, sondern nur eine Graphform mit zwei positionellen Varianten (v am Wortanfang, u sonst) und zwei Lautwerten.
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** Transkribiert wird nach dem angenommenen Lautwert, also z.B. "ussgeven" (nicht "vssgeuen" oder "ussgeuen").
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** Wenn Sie genauere Zeitangaben finden, ab dem sich eine konsistente Unterscheidung von u und v durch den jeweiligen Schreiber etabliert, können wir sie hier eintragen.
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* ſ (Schaft-s) und s
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** Langes (Schaft-)s und rundes s sind positionsbedingte Varianten desselben Buchstabens.
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** Wir vereinheitlichen zu "s" — keine formgetreue Unterscheidung.
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* i und j
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** Die Unterscheidung zwischen verlängertem i und j sowie die Behandlung von "ij" am Wortende (als "ii" oder "ij") ist noch projektintern zu klären.
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** Bitte solche Stellen markieren und im Team ansprechen.
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* c und t
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** In deutschen Texten wird nach Lautwert transkribiert, in lateinischen Begriffen nach Standardorthographie.
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** Ist das Wort nicht erkennbar, bitte im Team abstimmen.
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* cz und tz
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** Noch nicht abschließend geregelt.
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** Bitte solche Stellen markieren und im Team ansprechen.
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* hs und ss/ß
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** Wo im Text "hs" steht, wird Doppel-s oder ß transkribiert (Beispiele: Thywissen, Esser, Neuß).
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** In der deutschen Kurrentschrift liegen die Formen von langem "s" und kleinem "h" nah beieinander; in nahezu allen Fällen ist Doppel-s oder ß gemeint. Vgl. [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9F Wikipedia].
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** Diese Regelung gilt prospektiv und wird nicht rückwirkend angewendet.
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* Diakritika / überschriebene Zeichen
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** Im 16. Jahrhundert werden Punkte auf i oder u ignoriert; transkribiert wird stets "i" und "u" (nicht "ü").
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** Andere Fälle sind bisher nicht aufgetreten. Bitte melden, wenn etwas auffällt.
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* Sonderzeichen
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** In Transkribus können Sie eine virtuelle Tastatur (Virtual Keyboard) einblenden, mit der Sie Sonderzeichen, die auf Ihrer physischen Tastatur nicht verfügbar sind, per Mausklick eingeben können.
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** Die hier genannten Zeichen werden dort verfügbar gemacht. Notfalls übernehmen Sie die Zeichen per Copy-Paste aus diesem Dokument (Strg+C / Strg+V).
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*** <code>≠</code>
  
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== Wörter, Sätze und Zahlen ==
  
* '''Getrennt- und Zusammenschreibung, Spacing'''
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* Getrennt- und Zusammenschreibung
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** 16. Jahrhundert: nach heutigem Wortverständnis (Worttrennung durch Rund-s wird ignoriert).
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** Ab dem 17./18. Jahrhundert: nach Vorlage, soweit erkennbar. Bei Uneindeutigkeit: nach Wortverständnis.
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** Breitere Abstände zwischen Wörtern müssen nicht durch mehrere Leerzeichen nachgebildet werden.
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** Trennungen am Zeilenende sowie zusammengesetzte Substantive werden mit einfachem Bindestrich wiedergegeben (z.B. "Gemeinde-Rat" statt "Gemeinde=Rat"). Fehlt in der Vorlage ein Bindestrich, der nach heutiger Rechtschreibung gesetzt würde, wird er ergänzt.
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* Groß- und Kleinschreibung
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** 16. Jahrhundert bis ca. 1700: alles klein, außer Eigennamen (Personen, Orte, Gebäude mit festem Namen u.Ä.).
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** Ab dem Zeitpunkt, ab dem ein erkennbares System der Groß- und Kleinschreibung vorliegt: nach Vorlage.
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* Interpunktion
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** Moderne Interpunktion wird nicht eingeführt, auch wenn sie grammatisch korrekt wäre.
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** Schrägstriche als Satzzeichen ([https://de.wikipedia.org/wiki/Virgel Virgel]) werden als Schrägstrich "/" wiedergegeben.
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** Klammern und sonstige Zeichen werden getreu nach Vorlage übernommen
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* Zahlen und Zahlzeichen
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** Römische Zahlen werden groß geschrieben (III, nicht iii; IX, nicht ix), auch wenn die Vorlage abweicht.
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** Bei Ordinalzahlen wird ggf. ein Punkt ergänzt (1., IX.), sofern es sich eindeutig um eine Ordinalzahl handelt.
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** Sonderformen (z.B. halbe Einsen) werden im Team besprochen und hier ergänzt.
  
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== Modifikationen und Überarbeitungen ==
  
* '''Groß- und Kleinschreibung'''
+
* Textgestalt: Durchstreichung, Unterstreichung, Hochstellung, Tiefstellung
** 16. Jh. bis ca. 1700: alles klein, außer Eigennamen (Personen, Orte etc.)
+
** Streichungen auf Wort- oder Eintragsebene werden als solche markiert.
*** In dieser Zeit gibt es keine festen Regeln für Groß- und Kleinschreibung, sodass wir eingreifen müssen, um eine Lesbarkeit zu gewährleisten. Bitte passen Sie die Groß- und Kleinschreibung so an, dass alles klein geschrieben wird, abgesehen von Eigennamen (dazu zählen Orte, Personen, Gebäude mit festem Namen...). Fragen Sie bei Unsicherheiten gerne nach!
+
** Transkribus verfügt über spezielle Tags/Markierungen für diese Phänomene ähnlich wie in Word und Co. (''Das Tag 'seg' ist nicht mehr notwendig'')
** ab Zeit X (erkennbares System von Groß-/Kleinschreibung und Satztrennung): wie Vorlage
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** Überschriebene einzelne Buchstaben werden wie gestrichene Buchstaben behandelt.
*** Sobald Sie erkennen, dass der Schreiber ein festes System zur Groß- und Kleinschreibung verfolgt und es klare Regeln dafür gibt, kann der Vorlage gefolgt werden!
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* Nachträge und Ergänzungen
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** Eindeutige Nachträge werden als solche markiert.
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** Kurze Nachträge am Rand oder zwischen den Zeilen müssen nicht zwingend als eigene Textregion oder Zeile erfasst werden, sondern können an der Stelle transkribiert werden, wo sie sich nach Leseverständnis oder eindeutiger handschriftlicher Markierung einfügen. Markieren Sie die Stelle in diesem Fall mit dem Tag <code>add</code>.
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** Wenn der Nachtrag aus einer ganzen Textregion besteht ([[Textregionen|Marginalie/Randbemerkung]] z. B.) schreiben Sie <code>[Nachtrag]</code> an den Anfang der Transkription.
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** Sind Sie sich nicht sicher, markieren Sie die Stelle und fragen uns, wir finden dann eine Lösung für die konkrete Stelle.
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* Unleserliche Stellen
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** Unleserliche Stellen werden in eckige Klammern gesetzt; der Befund wird verbalisiert (z.B. "drei unleserliche Wörter").
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** Entzifferbare, aber unsichere Lesungen markieren Sie mit dem Tag <code>unclear</code>.
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* Verschreibungen und Fehler
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** Keine stillschweigende Korrektur.
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** Wenn Sie hervorheben möchten, dass eine Verschreibung vorliegt und der Fehler nicht in der Transkription liegt, markieren Sie die Stelle mit dem Tag <code>sic</code>.
  
* '''Interpunktionszeichen'''
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== Abkürzungen ==
  
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* Wenn es dem Leseverständnis hilft werden Abkürzungen aufgelöst.
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* Folgende Abkürzungen sollten z. B. aufgelöst werden:
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** In den frühneuzeitlichen Bänden werden häufig '''Kürzungszeichen/Nasalstriche''' verwendet ([https://de.wikipedia.org/wiki/Nasalstrich Nasalstrich]), die einzelne Buchstaben ersetzen.
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* Gängige und immer wiederkehrende Abkürzungen (Etc., Dr., z.B., a.u.s., Maßeinheiten, Geldeinheiten) müssen nicht aufgelöst werden.
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* Abgekürzte Schreibungen von Personen, Orten, Organisationen oder Berufen müssen nicht aufgelöst werden, da sie – durch ihre mit ID versehenen Entitäten-Tags – mit ihren Registereinträgen verlinkt werden, wo eine aufgelöste Schreibung zu finden ist.
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* Das Abkürzungszeichen für "qm" (kleines Rechteck im Text) kann als "qm" aufgelöst werden.
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* Aufgelöste Abkürzungen werden markiert.
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** Abkürzungen, die durch einfache Ergänzung der Zeichen aufgelöst werden können, wie z.B. im oben genannten Fall der Nasalstriche, werden mit dem Tag <code>expan</code>` auf den aufgelösten Buchstaben markiert.
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** Komplexere Abkürzungen deren ursprüngliche Form (mit Punkten usw.) erhalten bleiben soll, können zunächst nach Vorlage transkribiert und mit dem Tag <code>abbrev</code> markiert werden. In den Metadaten des Tags kann dann die aufgelöste Form unter <code>expansion</code> eingetragen werden.
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* Bei Unsicherheit bitte im Team abstimmen oder nachfragen.
  
* '''Zahlen / Zahlzeichen'''
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== Zeilenumbrüche ==
  
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* Die Transkription erfolgt zeilentreu mit markiertem Zeilenumbruch, dies ergibt sich bei der Arbeit in Transkribus automatisch.
  
* '''Streichungen'''
+
== Allgemein ==
** Schreiberstreichungen (auf Wortebene, auf Eintragsebene): als solche markieren
 
** Unterstreichungen: bewahren
 
  
* '''Abkürzungen'''
+
* Wenn sich eine Regel zu einem bestimmten Phänomen ändert, gilt sie zunächst nur für neue Transkriptionen.
  
* '''Zeilenumbruch'''
+
== Probleme und Sonderfälle ==
  
* '''Unleserliche Stellen'''
+
* Wenn im Originalband einzelne Seiten fehlen und ein Eintrag dadurch mitten im Text abbricht oder anfängt, werden in der Transkription eckige Klammern mit einem entsprechenden Hinweis gesetzt, z.B. [folgende Seite fehlt im Original].
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* Wenn ein annotationswürdiges Phänomen hier nicht abgedeckt merken Sie es im Text an (Anmerkung in eckigen Klammern) und sprechen Sie es im Team an. Ggf. finden wir ein Transkribus-Tag für das Phänomen oder eine standardisierte Formulierung in eckigen Klammern.
  
* '''Verschreibungen / Fehler'''
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= Korrektur von bereits veröffentlichten Bänden =
**keine stillschweigende Korrektur! Bitte merken Sie Verschreibungen an, wenn sie Ihnen auffallen.
 
  
= einzelne Regeln =
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* Auch bereits veröffentlichte Bände dürfen jederzeit korrigiert werden.
* '''Umgang mit Abkürzungen'''
+
* Vermerken Sie die Nachbearbeitung bitte mit Datum in der Spalte "Änderungen nach Veröffentlichung" im [https://docs.google.com/spreadsheets/d/19qr3S-WZK8oukHYKnU29ErrjGUMXSAcRzkicX9VKnJw/edit?gid=1247940292#gid=1247940292 Tabellenblatt "Bände"]. So können wir abschätzen, wann bei einem Band ein neuer Export und Upload der Transkription sinnvoll ist.
** Abkürzungen werden aufgelöst und der aufgelöste Teil in transkribus als Auflösung markiert
 
* '''Groß- und Kleinschreibung'''
 
** 16. Jh. bis X (ca. 1700)
 
*** alles klein, außer Eigennamen (Personen, Orte etc.)
 
** ab Zeit X (erkennbares System von Groß-/Kleinschreibung und Satztrennung)
 
*** wie Vorlage
 
* Interpunktionszeichen
 
** originale Interpunktionszeichen (z.B. / ) werden beibehalten
 
** keine moderne Interpunktion einführen
 
* '''Getrennt- und Zusammenschreibung, "Spacing"'''
 
** 16. Jh.: nach heutigem Wortverständnis (auch Worttrennung durch rund-s wird hier ignoriert)
 
* '''Einzelne Buchstaben'''
 
** u und v: Bis zum Jahr nnnn gibt es in den Protokollen NICHT zwei Buchstaben (u und v), sondern nur ein u, das aber zwei positionell bestimmte Formvarianten hat (v am Wortanfang, u sonst) und zwei Lautwerte (vokalisches u und konsonantisches v). Wir transkribieren nach angenommenen Lautwert (Beispiel: ussgeven). Nicht formtreu (vssgeuen)  und nicht buchstabentreu (ussgeuen).
 
** ſ und s: langes (Schaft-) und rundes s sind positionsbedingte Formvarianten des Buchstaben s. Das runde s markiert das Ende eines Wortes, ansonsten wird Schaft-s verwendet. Die Unterscheidung ist morphologisch interessant, weil sie ein Indiz für die Trennung und das Zusammenwachsen von Wörtern ist. Wir vereinheitlichen zu s (wir transkribieren nicht formtreu)
 
** i und j: Problem: wie unterscheidet man verlängertes i und j? Will man zwei Buchstaben postulieren oder nicht? Zu klären: ij am Wortende als ii oder ij?
 
** c und t: in deutschen Texten nach Lautwert, in lateinischen Begriffen nach Standardorthographie
 
** cz und tz: schauen wir uns an den Texten an
 
*''' Diakritika''' / überschriebene Zeichen
 
** 16. Jh.: Das Vorhandensein von Punkten auf i oder u wird ignoriert; wir transkribieren immer u (nicht ü)
 
** überschriebene Zeichen: wir verhalten uns dazu, wenn wir ihnen begegnen
 
* '''Interpunktionszeichen'''
 
** 16. Jh.: Vorschlag = schräge Striche werden als Slash ( / ) transkribiert
 
** Klammern und ähnliches wie in der Vorlage
 
* Zahlzeichen
 
** römische Zahlen werden groß geschrieben
 
** Sonderformen (z.B. halbe einsen) müssen wir uns ansehen
 
** Ordinalzahlen: Punkt ggf. ergänzen
 
* '''Zeilenumbruch'''
 
** Die Transkription erfolgt zeilentreu mit markiertem Zeilenumbruch. Dies ergibt sich aus der Benutzung von Transkribus aber implizit.
 
* '''Streichungen''' u.ä.
 
** Schreiberstreichungen (auf Wortebene, auf Eintragsebene): als solche markieren
 
** Unterstreichungen: bewahren
 
* Hoch- und Tiefstellungen
 
* Verschreibungen
 
** keine stillschweigende Korrektur
 
* Nachträge, Ergänzungen
 
* unleserliche Stellen
 
** markieren durch eckige Klammern, Befund verbalisieren ("drei unleserliche Wörter")
 
* Schriftwechsel deutsche Schrift / lateinische Schrift
 

Aktuelle Version vom 15. Mai 2026, 06:53 Uhr

Prinzipien

Eine Transkription ist immer auf einer Skala zwischen Quellentreue und erleichterter Lesbarkeit angesiedelt. Extreme Quellentreue (hyperdiplomatische Transkription) ist im Prinzip wünschenswert, kann aber sehr kompliziert und aufwändig werden. Starke Leseorientierung erfordert Interpretation und würde Unterschiede nivellieren und Befunde zunichte machen, die für die Forschung wertvoll sein können. Es ist deshalb ein sinnvoller Mittelweg zu finden.

Wir haben untenstehend die Regeln für die Transkription zusammengefasst, auf die wir uns für das Projekt geeinigt haben. Bitte halten Sie sich an diese Regeln. Sollten Ihnen Fälle begegnen, die eine Bearbeitung nach den untenstehenden Regeln nicht möglich machen, fragen Sie gern nach! Sollten Sie einen Fall finden, der hier nicht bedacht wurde, fragen Sie ebenfalls gern nach, wir finden dann eine Lösung dafür und tragen den Fall hier nach.

Vor und während der Transkription

Beachten Sie folgendes vor und während der Transkription (Kurzanleitung Transkription):

  1. Dokumentation in der Erfassungstabelle
  2. Textregionen müssen markiert sein und die Zeilenerkennung muss erfolgt sein, ehe der Text transkribiert werden kann.
  3. Annotation des Textes

Hilfsmittel

Regeln für die Transkription

Eigennamen, Bezeichnungen und Datumsangaben

  • Grundsätzlich gilt Transkription nach Vorlage. Die Normierung der Schreibweise erfolgt in den Registertabellen.
  • Personen, Orte, Organisationen und Berufe
    • Entitäten werden als person, place, organization, occupation getaggt.
    • In den Metadaten der Annotation wird unter key die entsprechende ID aus den Registertabellen eingetragen.
  • Datumsangaben
    • Datumsangaben werden als date getaggt.
    • In den Metadaten der Annoation werden Jahr, Monat und Tag eingetragen.
    • Für Angaben wie "Freitag nach Sankt Franziskus" (Vor allem im 16. Jahrhundert zu finden) können Sie die Hilfsmittel zur Datumsauflösung verwenden.
  • Unterschriften
    • Wenn Unterschriften ausserhalb eines Unterschriftenblocks (Siehe Textregionen) erscheinen, setzten Sie [gez.] davor.
    • Wenn die Unterschrift nicht lesbar ist, schreiben Sie \[Unterschrift].
    • Eine Auszeichnung als person erfolgt nur dann, wenn die Person im Text zuvor noch nicht erwähnt wurde.

Einzelne Zeichen und Buchstaben

  • u und v
    • Bis ins 17. Jahrhundert gibt es in den Protokollen keine zwei getrennten Buchstaben u und v, sondern nur eine Graphform mit zwei positionellen Varianten (v am Wortanfang, u sonst) und zwei Lautwerten.
    • Transkribiert wird nach dem angenommenen Lautwert, also z.B. "ussgeven" (nicht "vssgeuen" oder "ussgeuen").
    • Wenn Sie genauere Zeitangaben finden, ab dem sich eine konsistente Unterscheidung von u und v durch den jeweiligen Schreiber etabliert, können wir sie hier eintragen.
  • ſ (Schaft-s) und s
    • Langes (Schaft-)s und rundes s sind positionsbedingte Varianten desselben Buchstabens.
    • Wir vereinheitlichen zu "s" — keine formgetreue Unterscheidung.
  • i und j
    • Die Unterscheidung zwischen verlängertem i und j sowie die Behandlung von "ij" am Wortende (als "ii" oder "ij") ist noch projektintern zu klären.
    • Bitte solche Stellen markieren und im Team ansprechen.
  • c und t
    • In deutschen Texten wird nach Lautwert transkribiert, in lateinischen Begriffen nach Standardorthographie.
    • Ist das Wort nicht erkennbar, bitte im Team abstimmen.
  • cz und tz
    • Noch nicht abschließend geregelt.
    • Bitte solche Stellen markieren und im Team ansprechen.
  • hs und ss/ß
    • Wo im Text "hs" steht, wird Doppel-s oder ß transkribiert (Beispiele: Thywissen, Esser, Neuß).
    • In der deutschen Kurrentschrift liegen die Formen von langem "s" und kleinem "h" nah beieinander; in nahezu allen Fällen ist Doppel-s oder ß gemeint. Vgl. Wikipedia.
    • Diese Regelung gilt prospektiv und wird nicht rückwirkend angewendet.
  • Diakritika / überschriebene Zeichen
    • Im 16. Jahrhundert werden Punkte auf i oder u ignoriert; transkribiert wird stets "i" und "u" (nicht "ü").
    • Andere Fälle sind bisher nicht aufgetreten. Bitte melden, wenn etwas auffällt.
  • Sonderzeichen
    • In Transkribus können Sie eine virtuelle Tastatur (Virtual Keyboard) einblenden, mit der Sie Sonderzeichen, die auf Ihrer physischen Tastatur nicht verfügbar sind, per Mausklick eingeben können.
    • Die hier genannten Zeichen werden dort verfügbar gemacht. Notfalls übernehmen Sie die Zeichen per Copy-Paste aus diesem Dokument (Strg+C / Strg+V).

Wörter, Sätze und Zahlen

  • Getrennt- und Zusammenschreibung
    • 16. Jahrhundert: nach heutigem Wortverständnis (Worttrennung durch Rund-s wird ignoriert).
    • Ab dem 17./18. Jahrhundert: nach Vorlage, soweit erkennbar. Bei Uneindeutigkeit: nach Wortverständnis.
    • Breitere Abstände zwischen Wörtern müssen nicht durch mehrere Leerzeichen nachgebildet werden.
    • Trennungen am Zeilenende sowie zusammengesetzte Substantive werden mit einfachem Bindestrich wiedergegeben (z.B. "Gemeinde-Rat" statt "Gemeinde=Rat"). Fehlt in der Vorlage ein Bindestrich, der nach heutiger Rechtschreibung gesetzt würde, wird er ergänzt.
  • Groß- und Kleinschreibung
    • 16. Jahrhundert bis ca. 1700: alles klein, außer Eigennamen (Personen, Orte, Gebäude mit festem Namen u.Ä.).
    • Ab dem Zeitpunkt, ab dem ein erkennbares System der Groß- und Kleinschreibung vorliegt: nach Vorlage.
  • Interpunktion
    • Moderne Interpunktion wird nicht eingeführt, auch wenn sie grammatisch korrekt wäre.
    • Schrägstriche als Satzzeichen (Virgel) werden als Schrägstrich "/" wiedergegeben.
    • Klammern und sonstige Zeichen werden getreu nach Vorlage übernommen
  • Zahlen und Zahlzeichen
    • Römische Zahlen werden groß geschrieben (III, nicht iii; IX, nicht ix), auch wenn die Vorlage abweicht.
    • Bei Ordinalzahlen wird ggf. ein Punkt ergänzt (1., IX.), sofern es sich eindeutig um eine Ordinalzahl handelt.
    • Sonderformen (z.B. halbe Einsen) werden im Team besprochen und hier ergänzt.

Modifikationen und Überarbeitungen

  • Textgestalt: Durchstreichung, Unterstreichung, Hochstellung, Tiefstellung
    • Streichungen auf Wort- oder Eintragsebene werden als solche markiert.
    • Transkribus verfügt über spezielle Tags/Markierungen für diese Phänomene ähnlich wie in Word und Co. (Das Tag 'seg' ist nicht mehr notwendig)
    • Überschriebene einzelne Buchstaben werden wie gestrichene Buchstaben behandelt.
  • Nachträge und Ergänzungen
    • Eindeutige Nachträge werden als solche markiert.
    • Kurze Nachträge am Rand oder zwischen den Zeilen müssen nicht zwingend als eigene Textregion oder Zeile erfasst werden, sondern können an der Stelle transkribiert werden, wo sie sich nach Leseverständnis oder eindeutiger handschriftlicher Markierung einfügen. Markieren Sie die Stelle in diesem Fall mit dem Tag add.
    • Wenn der Nachtrag aus einer ganzen Textregion besteht (Marginalie/Randbemerkung z. B.) schreiben Sie [Nachtrag] an den Anfang der Transkription.
    • Sind Sie sich nicht sicher, markieren Sie die Stelle und fragen uns, wir finden dann eine Lösung für die konkrete Stelle.
  • Unleserliche Stellen
    • Unleserliche Stellen werden in eckige Klammern gesetzt; der Befund wird verbalisiert (z.B. "drei unleserliche Wörter").
    • Entzifferbare, aber unsichere Lesungen markieren Sie mit dem Tag unclear.
  • Verschreibungen und Fehler
    • Keine stillschweigende Korrektur.
    • Wenn Sie hervorheben möchten, dass eine Verschreibung vorliegt und der Fehler nicht in der Transkription liegt, markieren Sie die Stelle mit dem Tag sic.

Abkürzungen

  • Wenn es dem Leseverständnis hilft werden Abkürzungen aufgelöst.
  • Folgende Abkürzungen sollten z. B. aufgelöst werden:
    • In den frühneuzeitlichen Bänden werden häufig Kürzungszeichen/Nasalstriche verwendet (Nasalstrich), die einzelne Buchstaben ersetzen.
  • Gängige und immer wiederkehrende Abkürzungen (Etc., Dr., z.B., a.u.s., Maßeinheiten, Geldeinheiten) müssen nicht aufgelöst werden.
  • Abgekürzte Schreibungen von Personen, Orten, Organisationen oder Berufen müssen nicht aufgelöst werden, da sie – durch ihre mit ID versehenen Entitäten-Tags – mit ihren Registereinträgen verlinkt werden, wo eine aufgelöste Schreibung zu finden ist.
  • Das Abkürzungszeichen für "qm" (kleines Rechteck im Text) kann als "qm" aufgelöst werden.
  • Aufgelöste Abkürzungen werden markiert.
    • Abkürzungen, die durch einfache Ergänzung der Zeichen aufgelöst werden können, wie z.B. im oben genannten Fall der Nasalstriche, werden mit dem Tag expan` auf den aufgelösten Buchstaben markiert.
    • Komplexere Abkürzungen deren ursprüngliche Form (mit Punkten usw.) erhalten bleiben soll, können zunächst nach Vorlage transkribiert und mit dem Tag abbrev markiert werden. In den Metadaten des Tags kann dann die aufgelöste Form unter expansion eingetragen werden.
  • Bei Unsicherheit bitte im Team abstimmen oder nachfragen.

Zeilenumbrüche

  • Die Transkription erfolgt zeilentreu mit markiertem Zeilenumbruch, dies ergibt sich bei der Arbeit in Transkribus automatisch.

Allgemein

  • Wenn sich eine Regel zu einem bestimmten Phänomen ändert, gilt sie zunächst nur für neue Transkriptionen.

Probleme und Sonderfälle

  • Wenn im Originalband einzelne Seiten fehlen und ein Eintrag dadurch mitten im Text abbricht oder anfängt, werden in der Transkription eckige Klammern mit einem entsprechenden Hinweis gesetzt, z.B. [folgende Seite fehlt im Original].
  • Wenn ein annotationswürdiges Phänomen hier nicht abgedeckt merken Sie es im Text an (Anmerkung in eckigen Klammern) und sprechen Sie es im Team an. Ggf. finden wir ein Transkribus-Tag für das Phänomen oder eine standardisierte Formulierung in eckigen Klammern.

Korrektur von bereits veröffentlichten Bänden

  • Auch bereits veröffentlichte Bände dürfen jederzeit korrigiert werden.
  • Vermerken Sie die Nachbearbeitung bitte mit Datum in der Spalte "Änderungen nach Veröffentlichung" im Tabellenblatt "Bände". So können wir abschätzen, wann bei einem Band ein neuer Export und Upload der Transkription sinnvoll ist.